Zu
den Texten:
Georg
Paulmichl kombiniert in seinen Texten Altbekanntes auf individuelle,
verfremdende Art. Sein Schreiben entspringt der unmittelbaren Erfahrung
des Alltags in seinem Heimatdorf sowie der aufmerksamen Rezeption der
Medien. So befaßt er sich mit Gesellschaft und Brauchtum, mit
der Natur im Wechsel der Jahreszeiten, mit Orten und Landschaften. Er
verarbeitet Floskeln, Redewendungen, Elemente aus den institutionellen
Sprachen der Kirche und Politik und erzielt dabei ungewöhnliche
Effekte. Von Georg Paulmichl sind im Haymon-Verlag drei Gedichtbände
erschienen. Wir haben einige Gedichte hier angeführt.
Mit den Briefen fand Dietmar Raffeiner, Georg
Paulmichls Betreuer in der Behindertenwerkstätte, eine neue Ausdrucksform.
In den letzten Jahren entwickelte sich ein reger Schriftverkehr zwischen
Georg und seinen vielen Fans. Diese neue Form des Dialogs verspricht
durch die größtmöglichste Freiheit und Vielfalt des
Inhalts ein amüsantes Leseereignis, da es Georgs Ausdrucksfähigkeit
am besten zur Sprache bringt.
Im neuen Buch, >>VOM AUGENMASS ÜBERWÄLTIGT<<,
wurden diese Briefe vom Haymon-Verlag das erste Mal veröffentlicht.
Drei Briefe können sie hier lesen.