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	<title>Georg Paulmichl &#187; Schlagwort: Heute laß ich dich im Brief grüßen</title>
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		<title>Heute laß ich dich im Brief grüßen</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 1999 10:35:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hochgeborene Andrea! Heute laß ich dich im Brief grüßen. Vom Werkstattgetümmel bist abgefallen. Das Wetter hat heute Altweiberbracht. (...) Georg Paulmichl]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6>Prad im September 99<br />
Altweibersommer</h6>
<h6>Hochgeborene Andrea!</h6>
<h6>Heute laß ich dich im Brief grüßen. Vom Werkstattgetümmel bist abgefallen. Das Wetter hat heute Altweiberbracht. Die Gräser über dem Beton beweisen die Schöpfungskraft. Die Natur ist ein Wunderwerk der Schöpfung. Die Natur schafft einen Reiz von größter Verwunderung. Behinderte Menschen gehören nicht zur Schöpfung, weil sie stinken. Die Natur hat großes Spriesgedeihen. Alles darf nicht spriesen. Auch die Natur hat oft einen falschen Plan. Grässliches Raubgetier und bellende Tollhunde gehören von der Flinte abgezielt. Auch das Oktoberfest gehört zur Schöpfung. Mit Schlachtgesängen feiert der hirschlederne Trachtenklub sein Erwachen. Volksgesindel tummelt sich zum Prosit der Gemütlichkeit. Mir gehts allm gut. Ich bin halt kein trübsamer Mensch.<br />
Die Margit lacht immer. Humor hat sie nicht immer, manchmal schreitet sie zum Streitgelage. Nächste Woche gehe ich zum Hochzeitsschmaus. Ich heirate nicht. Ich habe zur Nächstenliebe keine Begabung. Ich gehöre zum ledigen Männerverband. Gut geht der Brief so, oder? Reden kann ich und die Tassen habe ich alle im Schrank. Meine Schildkappe lässt mich im Schatten gedeihen. Die Kappe ist neu und gibt meinem Kopf seinen Schmuck. Sie ziert die Kopfhaut gegen die Verkühlung. Die Schildkappe schützt meinen Tapschädel gegen den Kahlschlag der Haare.<br />
Still sein jetzt! Gerade ist ein italienischer Pflastklopfer beim Fenster vorbei. Eine alte Frau wurde in Prad vom Leben abgeworfen. Nach dem Leben endet alles in Sumpf und Tod. Nelkenziergewächse überwuchern die Grabgebeine. Nach dem Grabgesang geht die Auferstehungspost ab. Angschwärzte arme Seelen suchen die Himmelssprossen. Ob Gott beim Empfangskomite teil nimmt, weiß niemand. Viel beten hilft den Verstand zu lindern. Prima gehts mir. Hunger habe ich im Überfluß. Mein Zahnwerk wackelt noch nicht. Noch vernasche ich alles was in den Schlund führt.<br />
Andrea, du mußt dich in Laas gut aufführen. Immer Hände waschen und schön kämmen, sonst wird man zum Drecksgesindel verworfen. Aufpassen auf die Tollhunde. Sie bellen einem den Schrecken ins Gesicht. Geburtstag steigt bei mir erst im April. Geboren und aufgewachsen bin ich im Elternhaus. Zuerst habe ich die Geburt überstanden. Nach der Geburt habe ich noch nicht die Gräser wachsen gehört. Erzogen wurde ich streng. Die Strampelhöschen haben mich gekrazt und gezwickt. Im Kindergarten waren die Störungsfaktoren zu laut. Für das Jugendalter tauge ich nichts mehr. Andrea, aufpassen auf die Zähne, nicht zuviel Naschwerk kaufen! So jetzt habe ich genug geschrieben.<br />
Ich wünsche mir alles Gute von oben.</h6>
<h6>Salute vom Giorgio</h6>
<p>Georg Paulmichl<br />
<a href="http://www.georgpaulmichl.com/1999/12/georg-paulmichl-portfolio-zur-lesung-und-ausstellung-1999/" title="Georg Paulmichl, Bilder und Texte" class="liinternal">Georg Paulmichl, Bilder und Texte, HTL Galerie Innsbruck</a></p>
<p>Weitere Veröffentlichungen:<br />
2013, Georg Paulmichl Online Archiv</p>
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